Die Weimarer Klassik oder Klassische deutsche Literatur ist eine Epoche der deutschen Literatur, in der das „Viergestirn“ Christoph Martin Wieland, Johann Wolfgang Goethe, Johann Gottfried Herder und Friedrich Schiller in Weimar wirkte. Sie gilt vielfach als Blütezeit der deutschen Literatur und wird hinsichtlich ihrer literaturgeschichtlichen Bedeutung mit der klassischen griechischen Literatur verglichen. Alternativ zur Bezeichnung „Weimarer Klassik“ wird daher diese Epoche häufig auch als „Klassische deutsche Literatur“ bezeichnet. Im weiteren Sinn umfasst sie den Zeitraum von Goethes italienischer Reise 1786 bis zu seinem Tod 1832; im engeren Sinn lediglich Goethes und Schillers gemeinsame Schaffensperiode von 1794 bis 1805.
Der Begriff Weimarer Klassik wurde erst im Laufe des 19. Jahrhunderts geprägt, keiner der vier Dichter hat sich selbst als Klassiker bezeichnet. Daneben wird auch der Begriff Klassische deutsche Literatur verwendet.[1] Heute gibt es zwei unterschiedliche Definitionen des Begriffs:
Quelle: Wikipedia